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„Franziskus, mein Freund“ heißt unser Buch, das im Rahmen des Projektes franziskus@schwaz entstanden ist.
Geschichten, Gedichte und Elfchen: Franziskus in verschiedenen Zeiten Was würden wir wohl heute zu einem Menschen sagen, der seine sichere Existenz aufgibt, seinen Job kündigt und einfach arm und bescheiden leben will? So hat es Franz von Assisi gemacht. Verspotten, auslachen würden wir ihn und für einen Narren halten, genauso wie es die Leute früher auch getan gaben. Franziskus Bernardone (1182 - 1226) war ein solcher, bei vielen auch als Franz von Assisi bekannt. Er hatte ein inniges Verhältnis zur Schöpfung Gottes und wollte in der Natur leben. Er liebte die Blumen, Kräuter und die Tiere. In jedem Lebewesen sah er etwas Besonderes. Er redete mit den Tieren, und sie waren auch seine besten Freunde. Seine Liebe zur Natur brachte er besonders deutlich in seinem Sonnengesang zum Ausdruck. Als er das Tuchhändlergeschäft von seinem Vater übernehmen sollte, tat er dies nicht und sein Vater enterbte ihn deshalb. Franziskus wollte nichts mehr von ihm wissen und legte vor dem Bischof und einer großen Menge von Zuschauern als Beweis für seine Lebensänderung seine Kleider ab. Er gab sie dem Vater. Von diesem Zeitpunkt an lebte er das Leben nach seinen Vorstellungen. Er zog umher und predigte für die Menschen und die Tiere. Alle, die ihn hörten, waren beeindruckt. Wenn er in die Stadt kam, bereiteten ihm die Menschen einen Empfang, so wie damals Jesus in Jerusalem. Es fanden sich auch bald Gleichgesinnte, die mit ihm lebten und seiner Lebensweise folgten. Sein größtes Werk war jedoch die Gründung des ersten Ordens der Franziskaner. Seine Mitbrüder entsagten allem Besitz und waren stets zu hilfreichen Taten bereit.
Franziskus starb am 3. Oktober 1226 in Portiuncula (Italien). Er wurde von seinen Brüdern in Assisi bestattet. Er ist ein Heiliger der römisch-katholischen Kirche. Sein Gedenktag ist der 4. Oktober, dies ist auch der Welt-Tierschutztag. Vor 500 Jahren wurde in Schwaz das Franziskanerkloster gegründet.
Sonja Bacher (zu den Bildern)
friedlich der Wolf er schadet niemandem ich fürchte mich nicht Franziskus Stefanie Licina gefürchtet ein Tier raubt in Gubbio will ihm nicht begegnen Wolf Michael Häusler und Stefan Sottner Franziskus
In der Stadt Assisi, so ist uns bekannt, da lebte ein Mann, Franziskus genannt. Er liebte die Tiere, ob Wolf oder Maus, auch den Spatz auf dem Dach und die Katze im Haus. Franziskus Dank Franziskus haben die Finken, immer etwas zum Trinken. Ihr könnt Franziskus loben, dass ihr fliegen könnt, da oben. Mark und David Herr und Frau Bernardone waren seine Eltern. Eines Tages verließ er sein Elternhaus und lebte in Armut draußen vor der Stadt. Ich habe jetzt einen neuen Vater im Himmel! sagte Franziskus. Leute von Gubbio griff ein Wolf an. Ich werde mit dem Tier sprechen! versprach Franziskus. Geduld war nicht die Stärke seines Vaters. Er enterbte Franziskus und jagte ihn aus dem Elternhaus. Regelrecht verspottet und ausgelacht haben ihn viele.
Franziskus gründete einen Orden. Ruhig, demütig, hilfsbereit und gläubig waren seine besonderen Eigenschaften. Auch die Tiere verstanden sich mit ihm. Nur seinem Vater gelang das nicht. Zwei Jahre noch lebte der Wolf, den er zurechtgewiesen hatte. Im Gerichtssaal brach er endgültig mit seiner Familie. Singt, Vögel, und lobt Gott von früh bis spät! rief er ihnen zu. Kranke, Arme, Hungernde - Franziskus kümmerte sich um sie. Und er tröstete seine Brüder und nannte auch den Tod seinen Bruder. Sein Orden besteht bis heute. Lukas Lechner und Mathias Leitinger Das Franziskusbuch wurde im Rahmen des Deutschunterrichts von allen Schülern und Schülerinnen geschrieben. Über hundert Texte wurden für das Franziskusbuch ausgewählt. Das Buch enthält Geschichten, Gedichte und Elfchen. |
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